Elisabeth, die jüngste in der Brugger Familie arbeitet zur Zeit des 1. Weltkrieges als Lazarettschwester und studiert nach dem Krieg Medizin. Elisabeth erzählt aus ihrer Sicht Christina, einer Verwandten, ihr Leben in Briefform.
Sowohl ihre Jugend, in der sie als Mädchen das erste Gymnasium besuchen durfte, wo Mädchen studieren konnten, als auch über die Zeit als Lazarettschwester, als Ehefrau, als Ärztin und schließlich als "alte" Frau.
Dazwischen tauchen immer wieder neue Personen auf, die beschrieben werden, wie zum Beispiel: das Leben ihres Bruders in Amerika, die Geschichte von Elisabeths Liebhaber, das Leben ihrer lesbischen Mutter u.v.m.
Taschler erzählt unsentimental das Leben einer kämpferischen Frau mit vielen Höhen und Tiefen.
Ich habe mich auf das neue schon sehr gefreut. Es schließt eigentlich an ihr Vorgängerbuch "Über Carl reden wir morgen" an, wobei es nicht zwingend notwendig ist, dieses Buch davor zu lesen.
Es war etwas verwirrend für mich, dass die Erzählerin zwischen den Zeiten hin- und herspringt. Daher von mir nur 4 Sterne.