Der Sommer der uns blieb ist ein emotionaler Roman über Freundschaft, Liebe, Schuld und die Frage, ob man die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen kann. Im Mittelpunkt stehen Britta, Pia und Martin die gemeinsam in einer idyllischen Kleinstadt aufwachsen und eine enge Freundschaft verbindet. Ihre Jugend ist geprägt von gemeinsamen Sommern, Abenteuern und großen Träumen. Doch ein besonderer Sommer verändert alles: Zwischen den drei Freunden kommt es zu einem Bruch, und ihre Wege trennen sich. Zwanzig Jahre später treffen die drei unerwartet wieder aufeinander. Inzwischen hat jeder sein eigenes Leben geführt, doch die Vergangenheit ist noch nicht abgeschlossen. Alte Erinnerungen, ungeklärte Gefühle und die Schuld, über die lange geschwiegen wurde, kommen wieder ans Licht. Die drei müssen sich fragen, ob Vertrauen und Freundschaft nach so langer Zeit noch eine zweite Chance bekommen können. Der Roman erzählt ruhig und gefühlvoll von den Spuren, die gemeinsame Erlebnisse hinterlassen, und davon, wie schwer es sein kann, sich den eigenen Entscheidungen zu stellen. Dabei verbindet Greta Herrlicher Rückblicke in die Jugend der drei Freunde mit ihrer Gegenwart. So ein schönes Buch – außen mit dem schönen Farbschnitt – und auch inhaltlich wirklich großartig.