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Roman
BUCHTIPP
Judith Palka

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Mai Juni Juli

Mai Juni Juli

Linnea Lindblad hat mit Ende dreißig schon viel erreicht. Ein Sternelokal in Göteborg, eine eigene Kochshow. Ganz Schweden kennt sie. Aber doch quält Linnea eine Erschöpfung, der sie zu entkommen versucht. Mit dem alten Volvo ihres besten Freundes und neuer Frisur reist Linnea weit nach oben an die norwegische Grenze. Dort findet sie Ruhe und Freunde, neue Rezepte und eine Imbissbude, deren Besitzer Hilfe benötigen. Unaufgeregt, stimmig, einfach schön zu lesen.

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Roman
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Judith Palka

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Ein verlassenes Haus

Ein verlassenes Haus

Sonja, Mutter von zwei Kindern, schafft den Spagat zwischen Haushalt, Job, Ehemann und Kindern nur schwer. Als ihr Sohn im Volkschulalter auch noch an Diabetes erkrankt, bleibt sie erst mal zuhause. Sie liebt ihren Ehemann, die Kinder, aber irgendwann will sie raus, etwas tun, Geld verdienen, etwas beitragen. Dann findet Sonja einen Ausweg, wie sie Job und Kinderbetreuung vereinen kann. Mit einem Fakeprofil, Jessica – 20, Studentin, auf einer Datingplattform, verdient sie Geld beim chatten mit nichtsahnenden Männern. Langsam findet Sonja sich wieder, spürt sich wieder, aber nebenbei droht ihre Familie zu zerbrechen. Der Text ist ungeschönt und wahrscheinlich viel näher an mancher Realität als man meinen mag.

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Roman
BUCHTIPP
Judith Palka

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Die Liebe fliegt wohin sie will

Die Liebe fliegt wohin sie will

Stylistin Cleo führt ein schillerndes Leben in Berlin. Ihre Kindheit zwischen selbstgestrickten Pullis und Umweltdemos mit ihren Eltern, hat sie hinter sich gelassen. Als sie jedoch in die Bretagne reisen muss, um auf Finns Farm ein Monat auszuhelfen, holt sie ihre Vergangenheit wieder ein. Anfangs noch mit Unwillen und Sehnsucht nach einem Strandurlaub, verliebt Cleo sich immer mehr in die raue Küstenlandschaft, das wilde Meer und auch in den wortkargen, aber doch charmanten Finn, der auch noch einige Überraschungen mit sich bringt. Leichte Sommerlektüre mit Witz, Charme und Gefühl die Lust auf Meer macht.

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Roman
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Judith Palka

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Die Briefträgerin

Die Briefträgerin

Süditalien 1934: Eine selbstbewusste junge Frau aus dem Norden, die als erste Briefträgerin frischen Wind in ein kleines Dorf bringt. Lizzanello, ein beschauliches Dorf, in dem sich alle kennen: Als Anna und Carlo hier 1934 frisch vermählt mit dem Bus aus dem Norden eintreffen, freut sich Carlo, endlich zurück in seiner Heimat zu sein. Doch Anna denkt darüber nach, was für ein Leben sie als Norditalienerin in dem kleinen Ort erwartet, in dem ganz eigene Gesetze herrschen. Allen Widerständen zum Trotz geht Anna mutig und entschlossen ihren eigenen Weg – und bringt als erste Briefträgerin frischen Wind nach Lizzanello. Über zwanzig Jahre lang, erst zu Fuß, dann mit dem Fahrrad, trägt sie die Post aus: Ansichtskarten von Emigranten, Briefe von Soldaten an der Front, Mitteilungen von heimlichen Liebhabern. Und irgendwann muss sie sich fragen, wie lange sie eigentlich noch ihre eigenen Gefühle verbergen kann, die sie seit Jahren für den Bruder ihres Ehemanns empfindet. Ein bewegender Roman über Mut, Liebe und die Kraft der Worte – inspiriert von der Lebensgeschichte der Urgroßmutter der Autorin.

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Krimi
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Gabriele Geissl

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Blind Date im Heu

Blind Date im Heu

Die Krimikomödie " Blind Date im Heu" besticht vor allem durch den genialen Wortwitz und fast schon vergessene mundartliche Ausdrücke. Namen von Bergen und Orten aus der Gegend des Autors wurden auf lustige Art und Weise umbenannt. Dieser Krimi ist für all jene Leute, die denken, dass der Autor von "IHREM" Ort schreibt, denn eine "Dorftratsche Adele" läßt sich bald einmal in jedem Ort finden. Leseempfehlung für all jene, die trotz diverser "Morde" gerne mal schmunzeln beim Lesen.

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Roman
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Katrin Scherz-Kogelbauer

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Die Frauen vom Tafelberg

Die Frauen vom Tafelberg

Der historische Roman „Die Frauen vom Tafelberg“ von Ines Keerl entführt eindrucksvoll ins Kapstadt des 17. Jahrhunderts. Im Zentrum der Erzählung steht Catharina Ustings, die sich gegen Intrigen, falsche Anschuldigungen und gesellschaftliche Zwänge behaupten muss. Die Handlung verbindet persönliche Schicksale mit historischen Hintergründen und zeichnet ein vielschichtiges Bild weiblicher Selbstbehauptung. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel starker Frauenfiguren, die mutig und solidarisch vielen Widerständen trotzen. Ein fesselnder Roman über Freiheit, Widerstand und die Suche nach dem Glück und der Antwort darauf, wie Stellenbosch entstanden ist.

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Roman
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Katrin Scherz-Kogelbauer

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Reigen in Triest

Reigen in Triest

In „Reigen in Triest“ geht es um eine Gruppe von sechs Personen, die Anfang des 20. Jahrhunderts einige Sommertage in einer Villa bei Triest verbringen. Gastgeberin ist Baronin Luise von Callenhoff, die ihre Gäste – darunter Inspector Bruno Zabini – bewusst aus den starren gesellschaftlichen Regeln der k.u.k.-Zeit herauslösen will. Der Roman verbindet historische Atmosphäre mit Erotik und psychologischen Beziehungen. Die Figuren essen, feiern, tanzen und beginnen, ihre bisherigen moralischen Grenzen zu überschreiten. Parallel dazu entsteht Spannung, weil die abgeschiedene Villa beobachtet wird. „Reigen in Triest“ ist der 6. Band der Reihe um Inspector Bruno Zabini. Der Schwerpunkt der Erzählungen befasst sich mit zwischenmenschlichen Dynamiken.

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Krimi
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Andrea Stangl

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Anbandelt

Anbandelt

Der 6. Band der Gartenkrimi-Reihe von Martina Parker trägt den Titel „Anbandelt“. Eine Gruppe von Gartenfreundinnen stößt bei einem Ausflug auf eine Leiche. Während sie versuchen, den Mord aufzuklären, geraten sie in ein Geflecht aus skurrilen Dorfbewohnern, alten Geheimnissen und neuen Konflikten. Parallel entwickeln sich persönliche Geschichten – etwa eine unerwartete Liebesgeschichte – und weitere mysteriöse Ereignisse wie ein Verschwinden und eine Stalkerin sorgen für zusätzliche Spannung. Am Ende führt die Spur zurück in die Vergangenheit bis in die 1970er Jahre. Ein Mix aus Krimi, Humor und zwischenmenschlichen Verwicklungen mit viel Lokalkolorit.

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Roman
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Judith Palka

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Das rote Adressbuch

Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg erzählt in ihrem ersten Roman, der bereits 2017 in Schweden erschienen ist, von Doris. Sie wuchs in den zwanziger Jahren in einfachen Verhältnissen in Stockholm, auf. Zu ihrem 10. Geburtstag schenkt ihr der Vater ein rotes Adressbuch, in dem sie all die Menschen verewigen soll, die ihr etwas bedeuten. Im hohen Alter von 96 Jahren, blättert Doris wieder mal in ihrem Adressbuch. Fast alle Namen sind durchgestrichen und daneben hat sie geschrieben – TOT. Anhand der Namen beginnt Doris ihre Geschichte niederzuschreiben. Wie sie mit 13 nach Frankreich kam. Als Mannequin in der Stadt bekannt wurde. Wie ihre Reise in den Kriegsjahren weiterging, nach New York und auch wieder zurück. Viele Freunde, aber auch Feinde kreuzen ihre Wege. Und an einen wird sie sich bis zu ihrem Tod erinnern… ihre große Liebe, Allan.

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