BUCHTIPP VON
GABRIELE
Die ehemalige Hausbesetzerin der 80er Jahre Annika lernt durch Zufall die 17-jährige Klimaaktivistin Luzie, die sich in Annikas Buchhandlung einen Superkleber kauft und sich auf der Straße festklebt, kennen. Viele Leute verachten Luzie dafür. In Annika steigen Erinnerungen an die 80er Jahre hoch und sie möchte Luzie davor beschützen und abhalten sich in einem Tunnel festzukleben. Sie reist Luzie nach, doch bei einer friedlichen Klimademonstration rastet Annika völlig aus und wird verhaftet. Die Ereignisse von früher holen sie ein. Sie will Luzie zeigen, was damals passiert ist und kann Luzie überreden, mit ihr nach Hamburg zu reisen. Annika zeigt Luzie die Häuser, die sie besetzt hat und erzählt ihre Geschichte von damals. Sie trifft auch auf einen alten Mitkämpfer, der ihr erzählt, dass sich ihr damaliger Freund und Geliebter in Venedig aufhält. So beschließen die beiden Frauen weiter nach Venedig zu reisen. Alles kommt Annika vor, als wäre es erst gestern gewesen und sie erfährt so einiges über den Tod ihrer damaligen Freundin Milena, den sie nie verarbeiten konnte und für den sie sich immer die Schuld gab.
Fazit: Dieser Roman erzählt einiges über Klimakrisen, früheren Aktivismus und über Generationskonflikte. Er ist spannend und sehr psychologisch geschrieben. Man neigt dazu noch ein und noch ein Kapitel zu lesen und möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Vor allem, weil es sehr realistisch ist und sowohl die "80er Jahre Generation" als auch die "Letzte Generation" gut beschrieben werden. Auch immer wieder sich drehende Wendungen machen das Lesen wirklich spannend.
€ 22.70in den Warenkorb
