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BUCHTIPP VON
JUDITH

Susanne Abel schreibt über das Leben als Heimkind in der Nachkriegszeit. Kinder die alleine zurückgelassen wurden, getrennt von ihren Eltern durch die Wirren des Krieges oder als Vollwaise zurückgelassen.
Sie wurden in Heime gesteckt in denen Zucht und Ordnung an der Tagesordnung standen. Hardy und Margret werden in dem Buch durch ihr Leben begleitet, als sich die beiden im Katholischen Heim kennenlernen, halten Sie aneinander fest. Durch verschiedene Umstände werden sie getrennt und finden sich erst nach ca. 10 Jahren wieder, in einem Heim mit Klinik in dem Margret als Pflegerin zu arbeiten beginnt und Hardy, noch minderjährig, als „Schwachsinnig“ eingeliefert wird. Dort werden an ihm und vielen anderen Kindern Medikamente getestet. Margret erkennt den Jungen wieder und plant eine Flucht.
Die Geschichte erstreckt sich bis ins hohe Alter von Hardy und Margret, durch alle Lebenslagen, durch ihre eigene Familiengeschichte bis hin zu ihrer Urenkelin Emely. Emely beginnt Fragen zu stellen, da über die frühere Zeit in ihrer Familie geschwiegen wird.
Das Buch ist spannend, bedrückend und manchmal ist man einfach fassungslos. Sehr gut zu lesen und schwer wegzulegen.

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