Anders als erwartet: Die ansprechende Aufmachung des Buches und der Klappentext weckten meine Neugier, doch leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Der unkonventionelle, poetische Schreibstil des Autors erforderte viel Eingewöhnungszeit und erschwerte es, der Handlung zu folgen. Oft wurden Dinge umschrieben, anstatt sie direkt zu benennen, was den Lesefluss störte. Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt, in der das geschriebene Wort kaum noch existiert. Die Protagonistin Gaia Marinos, eine Mutantin, lebt versteckt in der Wildnis, doch als sie entdeckt wird, nimmt ihr Schicksal eine dramatische Wende.
Obwohl der Klappentext eine Suche nach den letzten Büchern versprach, beginnt diese erst auf den letzten 150 Seiten. Stattdessen dreht sich die Handlung überwiegend um Kämpfe, Krieg und Brutalität, was mich überraschte und abschreckte. Die Charaktere blieben blass und emotionslos, und der nüchterne Schreibstil erschwerte es, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Fazit: Das Buch entsprach nicht meinen Erwartungen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, und die Betonung von Gewalt überwältigte die eigentliche Suche nach den Büchern. Trotz der interessanten Prämisse konnte mich die Geschichte letztlich nicht überzeugen.